Iris-Scan

Bei einem Scan der Netzhaut wird das Auge mit Infrarotlicht bombardiert, wobei die photorezeptiven Strukturen in der Aussenschicht reagieren, indem sie das Licht in ihrem ganz individuellen statischen Muster reflektieren. Solche Abtastungen sind ausser-gewöhnlich zuverlässig und den Fingerabdrücken in vielen Bereichen überlegen. So wird mit zwischen 700 und 4200 Vergleichspunkten aufgewartet, was dieser Methode eine Einstufung mit extrem hohem Genauigkeitsgrad beschert hat. Das sich schon seit längerem im Einsatz befindliche "IrisScan" ist ein netzwerkfähiges biometrisches Erkennungssystem, welches 256 Workstations pro LAN-Segment unterstützt. Dabei wird die Weiterentwicklung in Form eines Iris-Scans genutzt, der als noch korrekter als ein Netzhaut-Scan gilt. Obwohl "IrisScan" einen NT-Server voraussetzt, kann es zur Absicherung heterogener Netzwerke verwendet werden; Unix-Benutzer werden mit glänzenden Augen danken.