SCAN

Fingerabdruckserkennung war jedoch erst der Anfang einer zukunftsweisenden Entwicklung. In den letzten Jahren erforschten Wisschenschaftler weitere einzigartige biologische Merkmale des Menschen, welche zu deren Identifizierung verwendet werden können. Von diesen hat das Netzhautmuster am meisten Interesse hervorgerufen. Die Netzhaut (lat. Retina) ist ein äusserst dünnes Gewebe, welches Licht in elektrische Signale umwandelt und über Nervenbahnen zur Abarbeitung an das Gehirn weiterleitet. Die Retina besteht aus insgesamt fünf Schichten, von denen zwei durch den Netzhaut-Scanner zur Authentifizierung angesprochen werden (Abbildung 2).
Auch Netzhaut-Scanner und ihre Derivate können in einzelnen Fällen versagen. So funktionieren sie nicht mehr korrekt, wenn der Anwender ganz oder teilweise blind ist oder eine Linsentrübung aufweist. Ausserdem haben diese Systeme eine auffällig hohe Rate an fehlerhaften Zurückweisungen bei berechtigten Personen. Die Gefahr, dass unberechtigte Benutzer authentisiert werden, ist zwar gering, doch entsteht oft ein erhöhter Aufwand für alle Anwender mit eigentlich ausreichendem Kompetenz-bereich.